Bd. 2: Nachkriegszeit in Berlin 1945-49

Günter Seidel

Schmeiß mir 'ne Stulle runta

Nachkriegszeit
1945-49

broschiert in festem Einband, 72 S. DIN A5, 34 Abb.
12 € (zzgl. 3 € Versandkosten)
© Günter Seidel, Hamburg 2003

Das Buch ist im Eigenverlag erschienen. Es ist z.Zt. vergriffen.


 

Zum Inhalt

Hunger und Kälte bestimmen die ersten Nachkriegsjahre1945-47 in Berlin. Die Beschaffung von etwas Eßbarem und das „Organisieren“ von Heizmaterial füllen den Alltag der Familie aus: sich anstellen in langen Menschenschlangen vor den Geschäften, Hamsterfahrten in die Umgebung, Schwarzmarktgeschäfte, Balkenklau aus den Ruinen, Geheimrezepte für Ersatzgenüsse wie „Muckefuck“-Kaffee, Tabak aus Kirschblättern, Marzipanbrote aus Kartoffeln. Die Schule findet in der Trümmerwüste statt in notdürftig hergerichteten Klassenräumen, im Schichtunterricht, aber mit der lebenswichtigen Schulspeisung. Ein neues Kulturleben in Theater, Musik, Kunst und Kabarett „blüht aus den Ruinen“. Wie in einem Brennpunkt werden in der Viersektorenstadt Berlin in diesen Jahren die Spannungen zwischen Ost (Sowjetunion) und West (USA, Großbritannien und Frankreich) deutlich und führen zur Spaltung Berlins. Das Graue Kloster, das älteste Gymnasium Berlins, im russischen Sektor gelegen, gerät zunehmend unter politischen Druck. Die Währungsreform, die Berliner Blockade und schließlich die Gründung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik besiegeln die Trennung Deutschlands. Von all dem wird hier aus der persönlichen Erlebnisperspektive eines Jugendlichen von 15-19 Jahren erzählt.






Bd. 1: Kindheit in Berlin 1930-45