Bd. 3: Studium in Berlin 1949-53

Günter Seidel

Schmeiß mir 'ne Stulle runta

Studienzeit 1949 - 53

broschiert in festem Einband, 73 S., DIN A5, 34 Abb.
12 € (zzgl. 3 € Versandkosten)
© Günter Seidel, Hamburg 2004

Das Buch ist im Eigenverlag erschienen und kann bei mir bestellt werden.


 

Zum Inhalt

Im Zuge der politischen Spaltung Berlins in einen Ost- und einen Westteil ist die Pädagogische Hochschule, ebenso wie die Freie Universität, 1949 mit einem Großteil ihrer Dozenten- und Studentenschaft aus dem russischen in den amerikanischen Sektor umgezogen und auf einem ehemaligen Kasernengelände in Berlin-Lankwitz untergekommen. Entsprechend dieser Um- und Aufbruchsituation trägt das Studium improvisatorische Züge und läßt Raum für kreative Studentenaktivitäten. Philosophievorlesungen finden im Kino statt, die Sprecherziehung weitet sich aus zu Theaterinszenierungen von Hofmannsthal- und Shakespeare Stücken, Seminar- und Faschingsfeste geben die Bühne frei für Studentenkabarett. 1950 findet ein Internationaler Hochschulferienkurs in Berlin-Grunewald zum Thema "Die Idee einer europäischen Gemeinschaft" statt. Die TUSMA vermittelt Arbeit zum Dumpinglohn beim Schrotthändler, im Kühlhaus, beim Gerüstbau. 1951 vergibt der Hohe Kommissar der Besatzungsmacht Frankreich ein Stipendium für eine Studienreise nach Frankreich an die Côte d’Azur. Von dieser Studienreise, deren Höhepunkt eine Begegnung mit dem französischen Dichter Jaques Prévert in Picassos Atelier in Vallauris ist, rührt eine lebenslange Liebe zu Frankreich her.

Bd. 4: Hamburger Jahre 1953-65
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